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am 29. November 2019

Vollwertfilm Winter 2020

- Programm Vollwertfilm Winter 2020

An jedem ersten Mittwoch im Monat 

Wir freuen uns, unsere Gäste mit einem Glas Prosecco zu begrüßen.
Steyrer JungbürgerInnen laden wir zum Film ein (Jahrgang 2002, Ausweis bitte an der Kasse vorzeigen).  
 

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

8. Jänner, 19:30​ | Gott existiert, ihr Name ist Petrunya | Regie: Teona Strugar Mitevska​

In einem kleinen Ort im Norden von Mazedonien wirft der Hohepriester traditionell am Dreikönigstag ein gesegnetes Kreuz in den Fluss. Hunderte Männer springen ins Wassen, denn derjenige, der das Kreuz findet, soll ein Leben lang Glück und Wohlstand erlangen. Die arbeitslose Petrunya (Zorica Nusheva) ist Anfang 30 und studierte Historikerin, was in Mazedonien eigentlich niemand braucht. Auch sie springt ins Wasser und findet das Kreuz, was sich in ihrem Ort zu einem waschechten Skandal ausweitet. Aber Petrunya weigert sich, das Kreuz zurückzugeben...

Film Zitronenbaum

5. Februar, 19:30​​ | Vom Gießen des Zitronenbaums | Regie: Elia Suleiman

Der Künstler Elia kommt aus Nazareth und muss sich über Land und Leute doch sehr wundern. Schon der eigene Garten und seine Zitronenbäume sind vor den Nachbarn nicht sicher. Er bricht auf, um anderswo heimisch zu werden und die seltsame Einsamkeit des kopfschüttelnden Beobachters hinter sich zu lassen. Er geht in jene Länder, wo die Frauen frei sind und die Kunst tolerant, wo die Parks öffentlich sind und niemand nachbarliche Zitronen stiehlt. Elia wird zum Kundschafter in den westlichen Metropolen Paris und New York. Auf seinen Streifzügen gerät er zwischen aggressive Parkbesucher, ferngesteuerte Touristen, rollende Polizisten und bis an die Zähne bewaffnete Spaziergänger. Wieder ist er befremdet, kehrt am Ende zu seinem Garten in Nazareth zurück und muss sich abermals wundern: über einen liebevoll gepflegten Zitronenbaum.

Film: Sie ist der andere Blick

​4. März, 19:30​​​ | Sie ist der andere Blick| Regie: Christiana Perschon

Ein filmisches Kunstwerk über fünf außergewöhnliche Künstlerinnen, die Christiana Perschon zum Gespräch in ihr Atelier geladen hat: Renate Bertlmann (sie bespielte heuer den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Vendig), Linda Christanell, Lore Heuermann, Karin Mack, Margot Pilz. Die fünf Frauen sprechen über ihre Anfänge in den 1970ern. Über die Schwierigkeit damals als Künstlerinnen Fuß zu fassen, gesehen und anerkannt zu werden in einer von Männern dominierten Kunstszene. Man bekommt einen Einblick in den Zeitgeist der 60er und 70er Jahre und ist schockiert ob so mancher Aussage, mit der die Künstlerinnen konfrontiert waren.

Erst mit der Frauenbewegung verschaffen sich Frauen in der Öffentlichkeit Gehör. Feminismus, Emanzipation und Gleichberechtigung werden endlich Thema.

Neben den Gesprächen über die schwierigen Anfänge ist „Sie ist der andere Blick“ auch ein Film, der das künstlerische Schaffen ins Zentrum rückt. Die Künstlerinnen sprechen über ihre Arbeiten, präsentieren sie oder lassen vor Ort neue Kunstwerke entstehen.

So unterschiedlich diese fünf Frauen und ihre Arbeiten auch sind, so beeindruckend sind sie alle.

Fazit: Ein großartiger Film über starke, außergewöhnliche Frauen. 

Christiana Perschon wird uns nach dem Film für ein Gespräch zum Film und ihre Arbeit mit den Künstlerinnen zur Verfügung stehen.

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